ab 1968

1968 
Die Berufsschule für den Großhandel, Außenhandel und Verkehr bezog am 10. Juli 1968 den Bauabschnitt mit den Aufgängen A, B und C ihres Neubaus an der Ellmersstraße. Vor dem Baubeginn hatte sich der ursprünglich für die Schule vorgesehene Standort im Stephaniviertel, wo jetzt südwestlich der  Stephanikirche ein ziemlich neues Schulgebäude abgerissen wird, an der Weser als zu klein erwiesen.

Das Gebäude war relativ preiswert, da für die Berufssparten der Schule keine Spezialräume erforderlich waren: 3,995 Mio. DM kostete dieser 1. Bauabschnitt mit Inventar und Gartenanlagen.

Der  planmäßige Unterricht im von  Oberbaurat  Almstadt geplanten Gebäude begann am 26. August 1968. Die ursprünglich vorgesehene Nutzung der Räume hat sich bis heute erhalten. Das „Arztzimmer“ im Erdgeschoss des Aufganges C wurde später lange Zeit von einer Abteilung des Hochbauamtes genutzt, was der Schule oft von Nutzen war.

Übrigens: Die 350 Schülertische der Aufgänge A, B, C (später für D um 80 ergänzt) waren eine Sonderanfertigung: Weil damals im Fach Buchführung zum Teil noch mit dem „Amerikanischen Journal“ gearbeitet wurde, waren Tische sehr groß: 150 x 60 cm. Außerdem wurden möglichst nicht zu beschädigende Oberflächen in Auftrag gegeben, was sich bewährt hat: In 35 Jahren musste nur 1 Tisch geschweißt werden.

Die ca. 2.000 Schüler/innen waren zu 40 % Großhändler, zu 20 % Außenhändler; 40 % gehörten zum Verkehr (Spediteure und Reeder/Makler).

Bauabschnitt 1 Bauabschnitt 1

 

1970
Seit 1964 sah die Planung der Bildungsbehörde vor, dass an der Ellmersstraße ein neuer Schulstandort für unsere Berufsschule und die neue Wirtschaftsfachschule entstehen sollte. Diese Idee wurde dann im Mai 1970 mit dem 2. Bauabschnitt verwirklicht. Der 2. Bauabschnitt, der im Mai 1970 in Betrieb genommen wurde, war für eine Doppelnutzung vorgesehen: Das Treppenhaus D wurde für die Berufsschule und die Aufgänge E und F für die neu gegründete Höhere Wirtschaftsfachschule (HFW) gestaltet. Im Treppenhaus D (1.-3. Etage) hatte unsere Schule 4 kleine und 3 große Klassenräume und ein modernes Sprachlabor für 73.850,00 DM. Die zwischen den beiden Gebäudetrakten liegende  Aula wurde von beiden Schulen genutzt.

Und danach
 … blieb vieles so wie es bis heute ist.

Die Grundstruktur der Gebäude ist unverändert. Kleine und größere Änderungen wurden immer wieder vorgenommen. So wurden z. B. EDV-Räume geschaffen, Mobiliar wurde ersetzt, Präsentationsmöglichkeiten wurden verbessert, Instandhaltungsarbeiten wurden ausgeführt. Jüngst wurden alle Räume der Aufgänge D, E und F mit dem EDV-Schulnetz der BS GAV verbunden. Die EDV-Ausstattung wird den aktuellen Erfordernissen angepasst. Schulöffentliche PC-Arbeitsplätze für Schüler/innen werden eingerichtet.