Kunst am Bau

Für den 1. Bauabschnitt gab es neben einigen künstlerischen Vasen für die Verwaltungsräume auch 14 Holzschnitztafeln des Grollander Künstlers und Professors der Kunstschule Bremen, Theodor  Schultz-Walbaum. Der Künstler hat regelrechte Szenen „komponiert“ und sie in 130 x 100 bzw. 200 cm große Tafeln aus  Lindenholz geschnitzt und dann mit Pastellfarben koloriert.

   Die Tafeln sollten laut Auftrag Bezug zur Schule haben. Also gibt es neben Tafeln über den Hafen, z. B. das Bild der 1. Containerbrücke Europas von und für „Sea-Land“,  auch Darstellungen bremen-spezifischer Welthandelsgüter.

 

 Für den 2. Bauabschnitt gab es 1972 eine Ausschreibung: Für ca. 75.000 DM sollten relativ große Kunstwerke für das Außengelände (vor dem Eingang oder für den Innenhof) geschaffen werden. 3 Entwürfe im Maßstab 1 zu 5 wurden eingereicht:

  • Alice Peters-Jonescu  sah eine Pyramide aus Alu-Blech und Alu-Guss vor.
  • Carsten Bruhns entwarf einen Kandelaber aus Winkelbalken und Kugeln.
  • Ulrich Conrad schuf das, was als Modell erhalten geblieben ist und im Lehrerzimmer auf dem Seitenschrank seinen Platz gefunden hat: Das 80 cm hohe Steingebilde (graue Lava) soll die 3 Sparten GAV symbolisieren, welche die Weltkugel tragen.

Keiner der 3 Entwürfe gefiel den Gremien – Deshalb wurde keiner der Vorschläge verwirklicht.