QEE Leitbild

qee bremenIm Frühjahr 2008 hat das Kollegium sich ein Leitbild für die BS GAV erarbeitet. Seitdem orientiert sich die Schulentwicklung der BS GAV an diesem Leitbild.

Das Leitbild umfasst sechs Qualitätsdimensionen:

  1. Schulführung
  2. Schulorganisation
  3. Kollegiale Zusammenarbeit und Schulkultur
  4. Lehr- und Lernarrangements
  5. Soziale Beziehungen
  6. Beurteilen und Prüfen

Ein Beispiel für einen Leitsatz, der auch als „Mission Statement“ für unsere Schule gelten könnte, ist: „Wir [Lehrkräfte der BS GAV] identifizieren uns mit unserer Schule wegen anerkannter Fachkompetenz, hanseatischer Tradition, positiver Außenwirkung und der Zusammenarbeit aller an der Ausbildung Beteiligten.“

Die Leitsätze werden nun nach und nach operationalisiert, d.h. es werden Maßnahmen ergriffen und Maßstäbe angelegt, an denen die Verwirklichung des Leitziels durch Evaluationen gemessen werden soll.

Das Leitbild der BS GAV

Schulleitung

  1. Die Schulleitung steht uneingeschränkt für die Schulgemeinschaft ein.
  2. Die Schulleitung gewährleistet beim Eintritt neuer Kollegen eine optimale Eingliederung in die Schule. Der Austritt von Kollegen wird ebenfalls von der Schulleitung fürsorglich organisiert.
  3. Die Schulleitung sorgt für einen fairen und respektvollen Umgang mit allen Mitarbeitern.
  4. Die Schulleitung fördert die Selbständigkeit und Eigenverantwortung der Kollegen.

Schulorganisation

  1. Die Schule erstellt faire, nachvollziehbare Stundenpläne (Gleichbehandlung der Bildungsgänge; Vermeidung von Einzel- und Springstunden; Berücksichtigung des Zweitfachs; Berücksichtigung von Teams), die auf einem schulgerechten Lehrereinsatz basieren und eine gerechte Lastenverteilung sicherstellen.
  2. Die Schule bietet transparente Kommunikations-, Informations- und Entscheidungsprozesse zwischen allen Beteiligten (z.B. Termine, Arbeitspläne, Ermäßigungsstunden, Klassenlehrerfunktion, Kriterien der Stundenplangestaltung).
  3. Die Schule fördert die freiwillige Teambildung (Materialien, Aufgabenpool, Räume usw.) innerhalb der Bildungsgänge und berücksichtigt dieses beim Personaleinsatz. Zu diesem Zweck finden Absprachen in den einzelnen Fachbereichen/Fächern statt.
  4. Die Schulorganisation gewährleistet, dass die Lehr- und Lernprozesse und administrativen Tätigkeiten durch die Bereitstellung von personellen und sachlichen Ressourcen (z.B. zentrale Zeugniserstellung, Lehr- und Lernmittel) unterstützt werden.
  5. Die Schule verwendet ein benutzerfreundliches Informations- und Auskunftssystem (Wegweiser, Homepage, Flyer, Leitfäden usw.). Die Orientierungen, Informationen und Auskünfte sind für Schüler, Lehrer und Besucher freundlich, klar, eindeutig, verständlich, zeitnah.

Kollegiale Zusammenarbeit und Schulkultur

  1. Unsere Schule ist ein Team, in dem sich das Kollegium freiwillig unterstützt (z.B. durch Material- und Informationsaustausch, gemeinsame Unterrichtsplanung, gegenseitige Wertschätzung).
  2. An unserer Schule fühlen wir uns wohl, weil u.a. unsere Arbeit Wertschätzung erhält durch gerechten Leistungsausgleich (z.B. durch Entlastungsstunden, Vergütung).
  3. Es bestehen transparente Regeln und Vereinbarungen über die Art und Weise, wie im Kollegium und nach Außen kommuniziert und wie Konflikte angegangen werden sollen (u.a. Umsetzung der Schulordnung, Klassenlehrergeschäfte, Schülerbeschwerden, Ausbildersprechtag).
  4. Wir stärken unsere Gemeinschaft durch schulische und außerschulische Aktivitäten (u.a. Abschlussfeier und gemeinsame Veranstaltungen).
  5. Wir identifizieren uns mit unserer Schule wegen anerkannter Fachkompetenz, hanseatischer Tradition, positiver Außenwirkung und der Zusammenarbeit aller an der Ausbildung Beteiligten. Dies kommt zum Ausdruck u.a. durch die Abschlussfeier, den Ausbildersprechtag, den Informationsaustausch mit Ausbildungsbetrieben und die Unabhängigkeit von Sponsorengeldern.

Lehr- und Lernarrangements

  1. Die Inhalte des Unterrichts beruhen auf den Vorgaben des Lehrplans und schulinterner Stoffverteilungspläne, haben Praxisbezug, sind aktuell und bereiten die Schüler auf die Abschlussprüfung und das Berufsleben vor.
  2. Der Unterricht erfolgt in kleinen Klassen, ist methodisch vielfältig, ermöglicht selbständiges Handeln und nimmt Rücksicht auf die Interessen sowie die Bedürfnisse der Schüler.
  3. Die Ausstattung der Klassenräume ermöglicht eine angenehme Lehr- und Lernatmosphäre. Dies geschieht durch eine funktionierende technische Einrichtung, kommunikative Sitzordnung, aktuelles Material und individuelle (z.B. bildungsgangspezifische) Gestaltung.
  4. Die Kollegen tauschen auf freiwilliger Basis Informationen über Unterrichtsinhalte und -materialien untereinander aus.

Soziale Beziehungen

  1. Die Schule fördert die kollegiale Zusammenarbeit und den Gemeinschaftssinn (z.B. das „Wir-Gefühl“).
  2. Die Schule schafft Rahmenbedingungen, damit alle am Schulleben Beteiligten sich mit ihrer Schule identifizieren und Gestaltungsmöglichkeiten engagiert wahrnehmen können.
  3. Die Schule bietet qualifizierte, sozialpädagogische Unterstützung für Beratung und Konfliktmoderation für alle am Schulleben Beteiligten.
  4. Der zwischenmenschliche Umgang in der Schule ist auf allen Ebenen respektvoll, wertschätzend und unterstützend.
  5. In der Schule werden Maßnahmen ergriffen, um das Zusammenleben der Kulturen zu fördern und vorhandene Potentiale zu nutzen.

Beurteilen und Prüfen

  1. Im Unterricht werden Erfolgskontrollen durchgeführt, die einen Einblick in die Fähigkeiten der Schüler geben. Lehrer und Schüler erhalten dadurch ein Bild über den Lehr- bzw. Lernerfolg.
  2. Es wird eine Vielfalt von Leistungskontrollen durchgeführt.
  3. Die Bewertung und ihre Kriterien werden den Schülern offengelegt.

 

Aus Vereinfachungsgründen wurde auf die Verwendung der weiblichen Form verzichtet.