Wenn zwei Klassen auf Reise gehen, ...

… so können sie etwas erzählen. Vom 01. bis 03. Juli 2015 sind die beiden Klassenlehrer Matthias Flathmann und Dietmar Nogai mit ihren Speditionsklassen SP14D und SP14E auf Klassenfahrt zu den Westhäfen unterwegs gewesen.

Auf der Hinfahrt nach Antwerpen wurde zunächst ein Zwischenstopp bei der von der Spedition Stute geführten „CS Parts Logistics GmbH“ in Hamm-Uentrop gemacht, wo der Niederlassungsleiter Herr Norbert Wiehoff den interessierten Schülern die Logistikprozesse erläuterte, die dort für den Landmaschinenhersteller Claas, Harsewinkel erbracht werden. Im riesigen Lager gab es dabei alle Arten von Lagern und Einlagerungsgeräten zu bestaunen. Anschließend ging die Fahrt weiter zur wunderschönen Jugendherberge „Pulcinella“ in Antwerpen.

Am zweiten Tag gab es die fachkundige Führung durch den – gemessen am absoluten Ladungsaufkommen  – zweitgrößten Hafen Europas bzw. drittgrößten Containerhafen Europas. Dabei haben wir auch den sich ständig weiterentwickelnden neuen Hafenbereich auf der linken Hafenseite mit dem Bus „erfahren“, auf dem sich bis Ende des Jahres auch das MSC Gate verlagern wird. Zurzeit wird auf dem linken Schelde-Ufer die größte Schleuse der Welt gebaut, die zu Beginn des kommenden Jahres fertig gestellt sein soll. Wie wir sehen konnten, ist Antwerpen nach Houston/Texas das zweitgrößte chemieverarbeitende Zentrum der Welt. Nach dieser Tour ging es in das niederländische Manhattan Rotterdam, wo wir zunächst den über 40 km langen Hafenbereich abgefahren sind und bei dem neuesten vollautomatischen APM Terminals' Maasvlakte II Stopp gemacht haben. Leider war dort kein Schiff am Anleger und fast kein Hafenbetrieb.

Am folgenden Tag stand der Besuch des „Perishables Logistics Lagers“ von Kühne + Nagel in Amsterdam Airport Schiphol an, wo uns u.a. der Buiness and Development Manager Herr Dennis van Bekkum über das Handling von verderblicher Luftfrachtware (vor allem Schnittblumen aus Afrika und Südamerika) informierte. Die anschließende Führung durch das Kühllager war beeindruckend. Bevor wir die Rückfahrt antreten durften, war noch eine Erkundungstour des Flughafens Schipol auf dem Programm.

Beide Lehrer haben – trotz der Hitze – ein straffes Programm organisiert, so dass die hierbei gewonnenen Erkenntnisse innerhalb der Ausbildung der Schüler eine außerordentliche Bereicherung darstellen.

Iagon